<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613</id><updated>2011-04-22T03:46:24.564+02:00</updated><title type='text'>Fantaszma</title><subtitle type='html'>Die Stimme aus dem Nichts</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://fantaszma.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>12</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-115038685168677423</id><published>2006-06-15T17:44:00.000+02:00</published><updated>2006-06-15T17:54:11.700+02:00</updated><title type='text'>Rohe Eier</title><content type='html'>Dass eine Beziehung auf der Kippe steht, merkt man möglicherweise daran, dass beide Partner miteinander umgehen wie mit rohen Eiern. Beide sind besonders vorsichtig darum bemüht, den Partner nicht vor den Kopf zu stoßen, ihn um keinen Preis irgendwie zu reizen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Daraus entsteht eine unechte Liebenswürdigkeit, die allein zum Ziel hat, zu retten, was zu retten ist. Bloß keinen Streit provozieren! Dafür steckt man schon mal gut und gerne zurück und verzichtet auf das Durchsetzen der eigenen Wünsche und Bedürfnisse.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie lange das gut gehen kann, bleibt abzuwarten. Wieviel von sich selbst kann man aufgeben, ohne sich selbst untreu zu werden? Wäre es nicht besser, eine Aussprache herbeizuführen? Reinigt nicht ein Streit eher die Luft als dieses ständige Hinterherkriechen? Oder wäre es dann aus und vorbei, weil wieder mal Dinge gesagt oder geschrieen werden, die dann nicht mehr zurückgenommen werden können, obwohl man sich hinterher wünscht, sie nicht ausgesprochen zu haben?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich krebse dahin auf Messers Schneide und weiß nicht, wo es lang gehen soll.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-115038685168677423?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/115038685168677423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/115038685168677423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2006/06/rohe-eier.html' title='Rohe Eier'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-114192099426227119</id><published>2006-03-09T16:29:00.000+01:00</published><updated>2006-03-09T17:28:13.413+01:00</updated><title type='text'>Jugenderinnerungen</title><content type='html'>Gestern beim Abstauben vom Bücherregal gefallen: Hanni und Nanni, Band 14, &lt;em&gt;Hanni und Nanni gründen einen Klub&lt;/em&gt;. Auf dem kleinen Kärtchen, das als Lesezeichen zwischen den Seiten steckte, stand in Kinderschrift ein Glückwunsch an mich, unterschrieben von Maria. - Flashback!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Maria war in Kindertagen meine Nachbarin im Hausflur und auf der Schulbank in den ersten vier Jahren. Wir zwei waren unzertrennlich, jedenfalls bis Marias Familie irgendwann die Wohnung verkaufte und wegzog. Heut sitz ich hier mit Hanni und Nanni auf dem Schoß und dem kleinen Zettelchen in der Hand, muss niesen wegen dem Staub vom Bücherregal und mir wird ganz flau im Bauch, wenn ich an Maria zurückdenke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit neun oder zehn gründeten Maria und ich zusammen mit Dieter einen Geheimklub. Sinn und Zweck des Klubs bestand im Erforschen unserer Körper. Zeig mir deins, ich zeig dir meins. Seit wir einmal beinahe erwischt worden wären hinter dem Vorhang im Spielzimmer bei Maria, trafen wir uns immer im Keller von Dieter, ausgerüstet mit Taschenlampen, um unsere haarlosen Geschlechtsteile gut ausleuchten zu können, damit uns keine wichtigen Details entgingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Dieter mochte ich eigentlich gar nicht so gut leiden, hab ihn aber akzeptiert, weil Maria ihn dabei haben wollte. Jahre später, als unsere Geschlechtsteile nicht mehr so haarlos waren, hat dann unser letztes Klubtreffen stattgefunden. Bei mir im Zimmer, weil meine Eltern uns sturmfreie Bude hinterlassen hatten. In einer atemberaubenden Stunde brachten wir das letzte Kapitel Körperkunde hinter uns, das uns allen noch fehlte. Maria und Dieter schliefen miteinander und ich saß daneben und machte es mir selber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mochte mir das damals eigentlich gar nicht ansehen, wie die beiden mit hitzeroten Gesichtern erst aneinander herumlutschten, sich Dieter irgendwann einen Gummi über den Lümmel zog und Maria mit unbeholfenen, kurzen Stößen vögelte. Aber ich konnte nicht wegsehen, war selbst viel zu geil und neidisch wahrscheinlich auch. Ob auf Maria oder auf Dieter? Weiß ich heute gar nicht mehr und wusste ich wohl damals genau so wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Regal über dem Bett stand zu dieser Zeit schon jahrelang das Hanni-und-Nanni-Buch, das ich jetzt auf dem Schoß liegen habe. Und die Schuld daran, dass nicht &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; zum Zug gekommen bin, die trug ich ganz allein selbst. Denn als wir zuvor unschlüssig festlegen wollten, wer denn nun mit wem sollte, hatte ich sofort gesagt, dass doch bitte lieber Maria mit Dieter. Blöde wie ich damals war, weil ich hoffte, die beiden oder wenigstens einer von beiden würde mir widersprechen, weil es ja immerhin &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Zimmer war. Denkst, die Schultern haben sie gezuckt, sich ein bisschen verschämt in die Augen gesehen und los gelegt. Das hatte ich von meiner vornehmen Zurückhaltung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf jeden Fall hab ich von Maria seit ewigen Zeiten nichts mehr gehört. Eine andere Freundin aus Kindertagen hat mir erzählt, dass Dieter verheiratet ist, fünf Kinder hat, sich aber von seiner Frau getrennt hat. Im vergangenen Jahr, erzählte die Freundin, ist Dieter zusammen mit der Noch-Ehefrau, den Kindern, seiner neuen Freundin und deren Noch-Ehemann in den Urlaub gefahren. Wer da wohl mit wem geschlafen hat, würde ich schon gerne wissen. Und bei diesem Gedanken sehe ich wieder Maria und Dieter vor mir auf meinem Bett ihre Unschuld aneinander verlieren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-114192099426227119?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/114192099426227119'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/114192099426227119'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2006/03/jugenderinnerungen.html' title='Jugenderinnerungen'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-114122424619857474</id><published>2006-03-01T15:38:00.000+01:00</published><updated>2006-03-01T15:45:23.640+01:00</updated><title type='text'>Signale setzen</title><content type='html'>Das muss man sich mal vorstellen. Mein derzeitiger Partner &lt;em&gt;plant&lt;/em&gt; Sex. Das ist mir noch &lt;strong&gt;nie&lt;/strong&gt; untergekommen. Da wird schon vor dem zu Bett Gehen beschlossen, was Sache ist:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bleibt die Hose des Schlafanzugs weg, dann geht was. Dann soll was gehen. Dann &lt;em&gt;muss&lt;/em&gt; was gehen. Steckt der Körper jedoch in der Hose, dann läuft nichts, selbst wenn ich noch so scharf bin und noch so viel Versuche starte, doch noch irgendwie zu landen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube, ich sollte mich auf die Suche nach einer Wachablösung machen. Das Hosensignal macht mich nicht an, echt nich'. Frustrierend ist das.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-114122424619857474?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/114122424619857474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/114122424619857474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2006/03/signale-setzen.html' title='Signale setzen'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-113477295347440019</id><published>2005-12-16T23:30:00.000+01:00</published><updated>2005-12-19T21:45:50.393+01:00</updated><title type='text'>For old times sake</title><content type='html'>Da war dann noch dieser Kerl auf der Weihnachtsfeier, smart, gut aussehend, wenn auch schon ein wenig in die Jahre gekommen. Witzig und wichtig, eben eine Bereicherung für jeden Anlass. Ein &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Greyback&lt;/span&gt;, ein Alphamännchen. Und natürlich hat es die eine oder andere Tippse bei ihm versucht, nach ein oder zwei Gläschen Wein. Aber er hat sie alle abblitzen lassen, sehr souverän. Von wegen "beste Ehefrau von allen". Von wegen glücklich verheiratet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber wie das Leben so spielt habe ich durch Zufall mitbekommen, dass genau dieser Kerl dabei ist, seine Ex aus Jugendzeiten aufs Kreuz zu legen. Wie war das doch gleich noch: "glücklich verheiratet"?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strike&gt;Dieser Pharisäer.&lt;/strike&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachtrag am 19.: Na gut, er ist doch kein Pharisäer, ich habe mich wieder abgeregt. Und genau genommen hat &lt;span style="font-style:italic;"&gt;for old times sake&lt;/span&gt; ja auch was Romantisches.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-113477295347440019?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/113477295347440019'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/113477295347440019'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/12/for-old-times-sake.html' title='For old times sake'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-113397721765556563</id><published>2005-12-07T17:54:00.000+01:00</published><updated>2005-12-07T18:40:17.690+01:00</updated><title type='text'>Handarbeit</title><content type='html'>Herr &lt;a href="http://www.duesenschrieb.de/weblog/archives/00002389.htm"&gt;Düsenschrieb&lt;/a&gt; hat mich heute auf die Netzseiten der Zeitschrift &lt;a href="http://www.datum.at/"&gt;Datum&lt;/a&gt; gelockt, wo ich mich dann für den Rest des Tages festgelesen habe. Sehr fundiert, sehr angenehm zu lesen, dabei schnörkellos und unprätenziös. Hat mir gut gefallen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr gestaunt habe ich bei zwei Artikeln zum Tabuthema &lt;em&gt;Handarbeit&lt;/em&gt;. Die Geschichte zur &lt;a href="http://www.datum.at/0305/stories/784208/"&gt;Liebe der anderen&lt;/a&gt; erzählt von den Problemen Behinderter in Sachen Sexualität. Die Spastikerin Elisabeth Löffler bringt es drastisch formulierend auf den Punkt: "Die Burschen wollen nur reden. Die Mädchen sehen in uns keine wirkliche Gefahr. Die Erwachsenen bemühen sich, dir zu versichern, dass es auf die inneren Werte ankommt. Scheiße, denkst du, ich will ficken!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Klar, dachte ich, sie hat schon Recht. Aber als ich dann las, welche Alternative Behinderte haben, die nicht ins Bordell gehen und sich auch keine Callgirls oder Callboys nach Hause oder ins Hotel bestellen wollen, war ich doch ziemlich perplex. Es gibt SexualbegleiterInnen, ja sogar den Ausbildungsberuf "SexualassistentIn für Menschen mit Behinderung". Für Frauen und Männer. Tätigkeitsfeld: Streicheln, Umarmen und Hand-Masturbation an Behinderten. Kein Küssen, kein Oral-, kein Geschlechtsverkehr.&lt;br /&gt;Wie muss man dazu wohl drauf sein? Im Gegensatz zur Mehrheit der Sexgewerblichen werden solche AssistentInnen sicher aus altruistischen Motiven tätig. Oder frönen einem ganz besonderen Fetisch, aber das will ich niemandem unterstellen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem weiteren Artikel mit dem Titel &lt;a href="http://www.datum.at/0604/stories/787030/"&gt;Eigenhändig&lt;/a&gt; geht es um einen Buchtipp: &lt;em&gt;Mysterium Masturbation. Wenn sich Frauen selber lieben.&lt;/em&gt; Viele Überraschungen oder Tabubrüche hat dieser Beitrag nicht zu bieten, er gehört insgesamt zu den schwächeren Publikationen der Zeitschrift. An einer Stelle aber horchte ich auf: "Einige legen zuhause im Bett Hand an sich, die anderen machen es im Büro".&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich glaube ich bin viel zu naiv und blauäugig. Meine Kolleginnen hier im Büro muss ich wohl in Zukunft in ganz anderem Licht sehen. Oder mich selbst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-113397721765556563?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/113397721765556563'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/113397721765556563'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/12/handarbeit.html' title='Handarbeit'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-113274871367291964</id><published>2005-11-23T13:16:00.000+01:00</published><updated>2005-11-23T13:25:13.683+01:00</updated><title type='text'>Ma chère amie</title><content type='html'>Merkwürdig, was man und frau so alles zu hören bekommen, wenn die erste weibliche Kanzlerin den deutschen Thron erklimmt. Aus England ist zu hören, dass man statt den grammatisch korrekten, konstruierten Titel &lt;span style="font-style:italic;"&gt;chancellorette&lt;/span&gt; zu verwenden, lieber auf die unverfänglichere &lt;span style="font-style:italic;"&gt;female chancellor&lt;/span&gt; zurückgreift.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Monsieur Chirac, so heißt es, hat Angelique in seinem Glückwunsch zur Kanzlerwahl handschriftlich als &lt;span style="font-style:italic;"&gt;chère amie&lt;/span&gt; angesprochen. Nun spekuliert die Welt, ob er zur Begrüßung beim Antrittsbesuch wohl eher einen Handkuss platzieren wird wie bei Frau Bush, oder doch lieber gleich die Wangen "seiner lieben Freundin" abbusseln wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind Eiserne Lady!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-113274871367291964?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/113274871367291964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/113274871367291964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/11/ma-chre-amie.html' title='Ma chère amie'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-112775294849664198</id><published>2005-09-26T18:28:00.000+02:00</published><updated>2005-09-26T19:01:21.543+02:00</updated><title type='text'>Schwarzbrauner Enzian</title><content type='html'>Wie in aller Welt bin ich nur hierher geraten? Wie konnte das passieren? Ich erinnere mich dunkel daran, dass mich Maik angelabert und es schließlich irgendwie geschafft hat, mich zu einem Zug über die Dörfer zu überreden, wie er es nannte. Und jetzt sitze ich hier in einem knallvollen Bierzelt und höre entgeistert dem Kerl dort vorne auf der Bühne zu. Weißblondes Haar, mit schwarzer Sonnenbrille und satter Bassstimme. Klarer Fall: Heino.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der ortsansäßige Bauer, der den Moderator mimt, hat eben den beliebtesten aller Heinohits angekündigt: Blau blüht der Enzian! Jetzt singt Blondie auf der Bühne von blauen Gebirgsblumen und roten Lippen, und ich kann es nicht fassen, aber Maik sitzt neben mir, sein Bierglas in der Kralle, haut mit der Faust den Takt auf den Tisch und gröhlt mit: "Mit ihren gro-gro-gro-großen Titten fing es an, die ich nie-hie-hie-hie! Vergessen kann."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich frage mich, auf welchem Trip Maik ist. An den zwei oder drei Bieren kann es nicht liegen, die steckt der Kerl sonst locker weg. Im Gegensatz zu mir. Um das Elend irgendwie zu verkraften, habe ich auch schon fast drei Bier intus und starre mit schreckensweiten Augen im Wechsel auf meinen Tischnachbarn, der die großen Titten nicht vergessen kann, und auf den Sänger, der inzwischen über sehr dunkelbraune Haselnüsse zu singen begonnen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotz meines Entsetzens über die Szenerie, in der ich mich auf einmal befinde, über meinen Begleiter, dem ich solche Ausraster nie und nimmer zugetraut hätte, scheine ich mit der Welt meinen Frieden gemacht zu haben. Muss eine Übersprungshandlung sein, aber ich denke schon seit einer Viertelstunde darüber nach, ob Blondie ein Imitator ist oder der echte Heino. Seine Stimme ist wirklich gut, aber vielleicht singt er playback? Oder er ist ein Klon?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Gedanke erschreckt mich so sehr, dass ich überstürzt nach dem vierten Bier greife, dass Maik für mich bestellt hat und das schon so lange vor mir steht, dass die Schaumkrone längst zusammengefallen ist. Ich hasse Bier. Ich hasse Heino. Und seit Kurzem hasse ich auch Maik. Trotzdem stürze ich das Getränk so schnell es geht die Kehle hinunter. Ich muss hier weg. Auf dem schnellsten Weg. Noch so ein Kübel und ich bin garantiert hinüber.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wenn ich Glück habe, sind morgen die Gehirnzellen weg, in denen Heino und Maik gespeichert worden wären.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-112775294849664198?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112775294849664198'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112775294849664198'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/09/schwarzbrauner-enzian.html' title='Schwarzbrauner Enzian'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-112590674921581704</id><published>2005-09-05T09:01:00.000+02:00</published><updated>2005-09-06T09:24:40.020+02:00</updated><title type='text'>Obszön?</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.e-script.de/"&gt;E-script&lt;/a&gt; will die Moral heben und &lt;a href="http://www.e-script.de/?p=1125758159"&gt;bittet&lt;/a&gt; um Definitionen oder Interpretationen des Begriffes "obszön". Man müsste das Wort ja nicht unbedingt in sexuellem oder pornografischem Umfeld beleuchten, bietet der Autor an. Persönlich verbinde ich aber mit Obszönität in allererster Linie Darstellungen sexuellen Inhalts, die wegen vorherrschender gesellschaftlicher Moralbegriffe als anstößig gelten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Damit Anstoß erregt werden kann, braucht es mindestens zwei Positionen: eine, die den Stein des Anstoßes ins Rollen bringt und eine zweite, die sich dadurch erregen lässt. Ein Tittenbildchen aus dem Internet zur Illustration:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/4836/1450/400/plastiksofa.jpg" border="0" alt="Bums meine Alte" title="Bums meine Alte" /&gt;Wer oder was ist an diesem Foto obszön? &amp;ndash; Die junge Dame auf dem Sofa? Ihre Pose, oder die Erwartungshaltung, die ihre geschlossenen Augen signalisieren? Ist es das Gummisofa? Oder ist der Kerl obszön, der seine Holde im heimischen Wohnzimmer ablichtet und sich daran aufgeilt, Frau oder Freundin im Internet digital zu prostituieren? Oder bin &lt;em&gt;ich&lt;/em&gt; obszön, weil ich das Foto hier zur Ansicht bringe? Oder bist &lt;em&gt;du&lt;/em&gt; obszön, weil du dich über das oder am Foto erregst?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht sind wir alle im Kollektiv erst obszön? Die Dame, weil sie sich anbietet, der Fotograf, weil er sexuelle Signale zur Geltung bringt, ich als Veröffentlicher und du als Voyeur? Möglich wäre auch, dass wir alle einen Knall haben, weil das Foto gar nicht obszön &lt;strike&gt;sein kann&lt;/strike&gt; &lt;strike&gt;sein soll&lt;/strike&gt; ist, sondern Kunst darstellt. Beachte nur die Blumen und das Gegenlicht hinter der Glastüre! (Ich sage nur "Schlingensieff".)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist es eigentlich obszön, wenn zwei Schauspieler auf der Bühne vor den Augen des Publikums Geschlechtsverkehr durchführen? Kann man das Wort obszön steigern? Ist es obszöner, auf der Theaterbühne zu bumsen, dabei zuzusehen, oder pornografische Fotos der Ehefrau zu veröffentlichen, oder solche Bilder zu konsumieren? Obszön, obszöner am obszönsten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Obszön, egal, oder schön, das soll jeder für sich selbst entscheiden und sich dabei von keiner "vorherrschenden Meinung" beeinflussen lassen. Wenn man das so akzeptiert, dann existiert der Begriff obszön heutzutage höchstens noch im schummrigen Halbdunkel katholischer Beichtstühle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Foto da oben gefällt übrigens sogar mir. Es regt die Fantasie an und lässt dabei genug Spielraum für die verschiedensten gedanklichen Varianten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-112590674921581704?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112590674921581704'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112590674921581704'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/09/obszn.html' title='Obszön?'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-112480535001486484</id><published>2005-08-23T15:55:00.000+02:00</published><updated>2005-08-23T16:14:01.093+02:00</updated><title type='text'>Ein Haufen alter Säcke</title><content type='html'>Habe gelesen, dass sich Frau Merkel ihre erste Schallplatte in  Moskau kaufte: &lt;em&gt;Yellow Submarine&lt;/em&gt; von den Beatles. Ob sie wohl  noch ab und an im Wohnzimmer sitzt und die alte Scheibe hört? Ob sich dann ihr Tante-Emmi-Gesicht zu einem Lächeln verzieht? Wahrscheinlich nicht. Denn wahrscheinlich hat Angela Merkel gar keine Zeit für private Auszeiten. Und noch wahrscheinlicher hat sie nicht mal mehr einen funktionierenden Plattenspieler. Meiner ist auch seit über zehn Jahren im Eimer, habe nie einen neuen gekauft.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ist ja auch egal, weil inzwischen eh all die alten Rocker ihr ganzes Zeug neu einspielen. Die Stones gehen auf Tournee, achtzehn Monate lang &amp;ndash; ein Wahnsinn. Irgendwann im nächsten Jahr tauchen sie dann bei uns auf. Zumindest wenn sie dann noch alle am Leben sind. Aber notfalls muss eben der eine oder andere ausgestopft und im Rollstuhl auf die Bühne geschoben werden. Auf jeden Fall sollten sie dann ein Gruppenfoto in Hamburg machen: Die Stones mit und ohne Rollstühlen, &lt;em&gt;dead or alive&lt;/em&gt;, neben dem geplanten Standbild der Pilzköpfe auf dem frisch beschlossenen Beatles-Platz auf St. Pauli.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Haufen alter Säcke sind wir, Angie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Angie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;(Mick Jagger, Keith Richards)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Angie, Angie, when will those clouds all disappear?&lt;br /&gt;Angie, Angie, where will it lead us from here?&lt;br /&gt;With no loving in our souls and no money in our coats&lt;br /&gt;You can't say we're satisfied&lt;br /&gt;But Angie, Angie, you can't say we never tried&lt;br /&gt;Angie, you're beautiful, but ain't it time we said good-bye?&lt;br /&gt;Angie, I still love you, remember all those nights we cried?&lt;br /&gt;All the dreams we held so close seemed to all go up in smoke&lt;br /&gt;Let me whisper in your ear:&lt;br /&gt;Angie, Angie, where will it lead us from here?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oh, Angie, don't you weep, all your kisses still taste sweet&lt;br /&gt;I hate that sadness in your eyes&lt;br /&gt;But Angie, Angie, ain't it time we said good-bye?&lt;br /&gt;With no loving in our souls and no money in our coats&lt;br /&gt;You can't say we're satisfied&lt;br /&gt;But Angie, I still love you, baby&lt;br /&gt;Ev'rywhere I look I see your eyes&lt;br /&gt;There ain't a woman that comes close to you&lt;br /&gt;Come on Baby, dry your eyes&lt;br /&gt;But Angie, Angie, ain't it good to be alive?&lt;br /&gt;Angie, Angie, they can't say we never tried&lt;/em&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-112480535001486484?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112480535001486484'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112480535001486484'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/08/ein-haufen-alter-scke.html' title='Ein Haufen alter Säcke'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-112470378513740521</id><published>2005-08-22T11:35:00.000+02:00</published><updated>2005-08-22T20:11:47.700+02:00</updated><title type='text'>Weltjugend tagt</title><content type='html'>Ein komischer Kerl, der Alte im weißen Ornat, mit weißem Haupthaar und weißem Käppchen. Wie er dort in Köln ständig mit den Armen in der Luft ruderte, das erinnerte mich an einen Dirigenten in Zeitlupe. Wirklich erstaunlich, welche Kondition der Mann hat. Ob es wohl ein päpstliches Fitnesstudio gibt, in dem er unter Anleitung kalifornischer Muskelgurus seine Schultern stählt für den Dauergruß Petri?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt ist er ja wieder weg, kann endlich die Arme hängen lassen. Die Stadt, der er und seine Gefolgsleute den Rücken gekehrt haben, muss im Müll ersticken, da bin ich ganz sicher. Leere PET-Flaschen, zerrissene Plastiktüten, Kleenex und &amp;ndash; ja! &amp;ndash; jede Menge gebrauchte Kondome.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Merkwürdig ist, dass mir ausgerechnet die Geschichte mit den Präservativen im Gedächtnis geblieben ist. Ich sehe noch immer diese junge Frau mit Ministrantinnenhaarschnitt, randloser Brille auf der Nase und rotem T-Shirt über dem Pummeltorso auf dem Fernsehschirm vor mir: "Nein, Präservative geben wir nicht aus. Ich meine, das geht ja nicht. Wir hoffen, dass die Leute vorher selbst drandenken."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seither besteht der Weltjugendtag in meiner Fantasie nur noch aus unzähligen dieser Begegnungen der besonderen Art. In den Turnhallen Kölns, wo es wie überall auf der Welt nach einer Mischung aus frisch aus Sportschuhen geschlüpften Schweißfüßen, staubiger und kohlendioxidreicher Altluft und den Ausdünstungen von Gummiturnmatten (blau, genoppt) mufft, schwitzen pummelige Ministrantinnen aus Nordrhein-Westfalen Haut an Haut mit italienischen Jugendgruppenführern, die die obligatorische Gitarre aus den Händen gelegt haben, um mit zitternden Fingern schweißfeuchte Ministrantinnenbrüstchen im Schlafsackmantel befummeln zu können. Seite an Seite, Reihe um Reihe, Halle um Halle turnen Pärchen im Sichtschutz von Nylonsäcken und hoffentlich behütet von Gummitüten (rosa, ebenfalls genoppt). Was für ein Gemurmle, Gestöhne und Gestoße muss das allnächtlich gegeben haben in den Kölner Sporthallen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich dann noch darüber nachdenke, dass in Köln bestimmt nicht nur Heteropärchen am Werke waren, dann komme ich aus dem Wundern über die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit der katholischen Kirchengemeinde nicht mehr heraus. War es nicht der Herr Wojtyla, der die Weltjugendtage ins Leben gerufen hatte? "Begegnet euch, Jugend der Welt!" &amp;ndash; So gemeint, wie es gelebt wird, hat es der Papst wohl nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich beruhigt es jedoch ungemein, dass sich die katholische Jugend trotzdem nicht von archaischen Geboten einschüchtern lässt, sondern den Gefühlen freien Lauf lässt. &lt;span style="font-style:italic;"&gt;Make love not war&lt;/span&gt;, war schon immer ein gutes Motto, selbst wenn sich der Herr Ratzinger Nächstenliebe nicht so gerne im rosa genoppten Gewand vorstellen mag.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-112470378513740521?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112470378513740521'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112470378513740521'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/08/weltjugend-tagt.html' title='Weltjugend tagt'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-112457981955428532</id><published>2005-08-21T00:51:00.000+02:00</published><updated>2005-08-22T10:20:29.296+02:00</updated><title type='text'>Wählen?</title><content type='html'>Eine Regierung zu wählen, bedeutet doch wohl, sich für ein Gruppe von Menschen zu entscheiden, denen man guten Gewissens Entscheidungen in Stellvertretung zutraut. Der Volksvertreter sollte das Vertrauen des Wählers genießen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die aktuellen bundesdeutschen Kandidaten sind dazu ausnahmslos ungeeignet. Ich lehne jeden Politiker strikt ab, der bei der Wählerschaft Punkte zu sammeln versucht, indem er benachbarte Bundesländer und ihre Einwohner beschimpft. Ich spreche allen Politikern die Professionalität ab, die statt eigene Pläne und Schwerpunkte zu präsentieren, sich darauf zurückziehen, dem Gegner echte oder vermeintliche Fehler vorzuhalten. Den höchsten Grad meiner Verabscheuung verdienen diejenigen, die jegliche Versäumnisse, Fehlentscheidungen und Probleme der vergangenen Jahre oder Jahrzehnte den Kontrahenten in die Schuhe zu schieben versuchen, egal wie offensichtlich es ist, dass diese entweder gar nicht verantwortlich sind, oder aber der Beschimpfende selbst die Problemlösung auch nicht anders angegangen wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Populistisch, unlauter, bauernfängerisch sind sie, die Damen und Herren Politiker hierzulande; durch die Bank. Sie lügen ohne rot zu werden, sie verschweigen oder übergehen Unangenehmes, wie unausweichlich es auch sein mag, und sie lächeln dabei mit der eingeübten Penetranz von Showmastern aus der Zahnpastawerbung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kann nicht die Rede davon sein, dass ich mich nicht für eine Partei oder einen Kandidaten entscheiden kann. Nein, so traurig das ist, ich muss mich deutlich von euch allen distanzieren, ihr Halbseidenen, ihr Unwürdigen, ihr Unwählbaren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für mich war es das für dieses Mal, meine Herrschaften, ihr habt mich verloren. Macht doch Watt ihr Volt da Ohm.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-112457981955428532?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112457981955428532'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112457981955428532'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/08/whlen.html' title='Wählen?'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-15609613.post-112453670166654769</id><published>2005-08-20T12:43:00.000+02:00</published><updated>2005-08-22T10:52:04.290+02:00</updated><title type='text'>Nobody Knows You're a Dog</title><content type='html'>Ganz bestimmt fragst du dich, warum in aller Welt ich dich hierher geführt habe. Du schaust dich um und siehst den gleichen fantasielos angelegten digitalen Hintergarten, den du schon hunderte oder tausende Male zu Gesicht bekommen hast auf deinen Reisen durch den Cyberspace; ein weiteres binäres Reihenhaus im Meer der namenlosen Bewohner benachbarter Parzellen, die gerade durch die bemühten Versuche persönlicher Gestaltung alle identisch bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siehst du dort hinten die Fußabdrücke im weichen Boden? Von wem stammen sie wohl? Von einem Mann? Einer Frau? Oder doch von einem Hund? Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist. Wir alle bleiben schemenhaft, solange wir das wollen. Geschlechtslose Geister, die sich je nach Geschmack und Notwendigkeit verwandeln, wie in einer Fortsetzung des Kinderspiels, in dem wir sein durften, wer wir sein wollten &amp;ndash; mit oder ohne expliziter Verkleidung.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Schemen will ich bleiben, ein Geist ohne Gestalt und ohne Namen; Gedanken und Worte losgelöst von Person, Geschlecht und Art; materielose Stimme aus dem Nichts, ohne Hintergrund und Historie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir die Frage zu stellen, wer ich bin, oder &lt;span style="font-style:italic;"&gt;was&lt;/span&gt; ich bin, ist sinnlos. Besser gesagt: Es ist sinnlos, nach meiner Anschrift, einem Scan meines Passes oder meiner Geburtsurkunde zu fragen. Ich kann für dich der, die oder das sein, was du in mir sehen willst. Und wenn du glaubst, eben einen wedelnden Schweif am Bildschirmrand gesehen zu haben, dann hat das ganz sicher seine Richtigkeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/15609613-112453670166654769?l=fantaszma.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112453670166654769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/15609613/posts/default/112453670166654769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://fantaszma.blogspot.com/2005/08/nobody-knows-youre-dog.html' title='Nobody Knows You&apos;re a Dog'/><author><name>Fantaszma</name><uri>http://www.blogger.com/profile/14993094435008278154</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author></entry></feed>
